Jugendweihe für die Schüler*innen der Astrid-Lindgren-Schule

Festakt für zwölf Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule in Wismar

"Du wirst deinen Weg meistern!" oder "Sei stolz auf das, was du alles schon erreicht hast!" Bürgermeister Thomas Beyer hatte wunderbare, sehr persönliche Worte für die zwölf Jugendlichen, die am Samstagvormittag im Wismarer Bürgerschaftssaal feierlich ihre Jugendweihe erhielten. Sie sind alle 14, 15 oder 16 Jahre alt und gehen auf die Wismarer Astrid-Lindgren-Schule als staatlich anerkannte Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Trägerschaft der Wismarer Werkstätten GmbH. Letztes Jahr musste die Feier ausfallen. Nun wurde sie nachgeholt. Erwachsen werden dauert sowieso ein paar Jahre länger.

Es ist Tradition, dass der Bürgermeister im Vorfeld der Feierstunde in die Schule geht und mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen spricht – über Hobbys, Wünsche, Zukunftsträume und mehr. "Ich habe mich sehr wohlgefühlt bei euch!", so der Bürgermeister. Ergänzt mit dem, was die Lehrerinnen über ihre Schützlinge zu sagen hatten, entstanden die kleinen Ansprachen an jede und jeden der zwölf Teilnehmer.

Thomas Beyer erzählte von Bianca, die gerne bastelt und Wolfsbücher liebt, vom hilfsbereiten Kevin, der stilvollen Luisa, vom optimistischen Robin, von Lea, auf die immer Verlass ist, vom aufgeweckten Niklas, von Jana, deren zweiter Vorname "Cool!" ist, von Connor, der sich sogar in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert, von Tom, der Tiere mag und gerne verreist, von Leonie, die eine Stunde am Stück laufen kann, von Bastian, der wie viele andere Jugendlichen Pizza und Playstation liebt, und von Niklas, der mit seinem Lebensmotto ("Was du heute kannst besorgen, das verschiebe entspannt auf morgen!") den Bürgermeister zum Lachen gebracht hat.

Dazu gab es für jedes Mädchen und jeden Jungen Worte, die Heranwachsende in dem Alter gar nicht oft genug hören können und auch regelmäßig gesagt bekommen sollten – egal ob Förderschule oder Gymnasium: "Du bist ein toller Mensch!" beispielsweise. Oder um es mit Leonies Worten zu sagen: "Streu Glitzer in die Welt und lass deine Träume Wirklichkeit werden!"

Martina Fischer von dem Verein Jugendweihe Mecklenburg-Vorpommern e. V. hatte für die Gäste und natürlich die Hauptakteure eine Feier in einem sehr geschützten Rahmen organisiert. Die Geigenklänge von Emelie Siewert und die Rezitationen von Heike Klafft sorgten für die besondere Atmosphäre. Thilo Werfel, einer der beiden Geschäftsführer der Wismarer Werkstätten, gratulierte und überreichte zusammen mit Schulleiterin Andrea Wieschmann, mit dem Bürgermeister sowie Martina Fischer die Geschenke, die Urkunden und die Blumen.

Die traditionelle Dankesrede der Jugendlichen hielt Connor Peters. Der 15-Jährige ließ die Gäste lachen und staunen. Er warnte die Eltern und Großeltern im Saal schon mal vor angesichts der kommenden Monate und Jahre. "Wir können nichts dafür, das nennt sich Pubertät!" Und immerhin waren die Eltern und Großeltern auch mal "davon" betroffen.

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