Informationen zur Corona-Pandemie

Durch den steigenden Inzidenz-Wert in Mecklenburg-Vorpommern treten neue Verordnungen der Landesregierung in Kraft. Wie sich diese Veränderungen auf unsere Bereiche auswirken, lesen Sie hier:

Interdisziplinäre Frühförderung (IFF)

  • Termine sind ambulant und mobil weiterhin möglich.
  • Die Förderungen und Behandlungen finden nur nach telefonischer Terminabsprache statt.
  • Die Kinder und ihre Begleitpersonen sowie Kernfamilie müssen vor jedem Termin Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben. Die Förderung kann nur bei Symptomfreiheit stattfinden. (siehe Empfehlung des LaGuS)
  • Nach jeder Einheit wird der Raum gereinigt und gelüftet. Die Familien sollen nicht im direkten Kontakt zueinanderstehen. Dies wird bei der Terminvergabe beachtet, damit Wartezeiten vermieden werden.
  • In den Handlungsempfehlungen für Angebote der Eingliederungshilfe können Sie die Schutzmaßnahmen für die Interdisziplinäre Frühförderung unter Punkt 5.5 nachlesen. (Stand: 10.03.2021)

Kindertagesstätte Bunte Stifte

Der landesweite 7-Tages-Inzidenzwert ist seit mehreren Tagen in Folge über 150. Daher gilt: Ab Montag, 19.04.2021 tritt ein Besuchsverbot in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in Mecklenburg-Vorpommern in Kraft. Die Eltern werden gebeten, von dieser Übergangsregelung nur dann Gebrauch zu machen, wenn es dringend erforderlich ist!

Als Ausnahme von dem Besuchsverbot kann die Notfallbetreuung der Kindertageseinrichtungen und -pflegestellen in den folgenden Fällen in Anspruch genommen werden:

  • in Härtefällen, insbesondere, wenn wegen einer Kindeswohlgefährdung der Besuch einer Kindertageseinrichtung als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Maßnahmen und Schutzplänen nach § 8a SGB VIII erforderlich ist. Dies gilt auch, wenn das Kind dieses Angebot bereits in Folge einer Entscheidung nach den §§ 27 ff. SGB VIII wahrgenommen hat oder ein sonstiger vergleichbarer Einzelfall vorliegt,
  • in begründeten Einzelfällen Kinder in stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nach §§ 32, 33, 34 und § 35a Absatz 2 Nummer 2 bis 4 SGB VIII
  • in begründeten Einzelfällen Kinder von Alleinerziehenden im Sinne des § 30 Absatz 3 SGB XII und
    Kinder bei denen:
    • mindestens ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur nach Absatz 10 tätig ist und
      eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann

Zwingende Voraussetzungen für die Entscheidung über die Notfallbetreuung:

  • die Erklärung der Eltern, dass eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann und
  • die Erklärung des jeweiligen Arbeitgebers, dass der Elternteil in einer kritischen Infrastruktur tätig ist und die Präsenz des Elternteils am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur zwingend notwendig ist (Unabkömmlichkeit); Bei einer Selbstständigkeit in der kritischen Infrastruktur, wird der vorgenannte Nachweis durch eine entsprechende Eigenerklärung ersetzt.

Bis wann das Besuchsverbot gilt, ist heute noch nicht abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, informieren wir.

Weiterhin gelten die erweiterten Testregelungen und Schutzmaßnahmen im Bereich der Kindertagesförderung. Kinder, die respiratorischer Symptome jeder Schwere wie:

  • Husten (nicht durch chronische Erkrankung verursacht)
  • Halsschmerzen
  • Schnupfen (nicht durch Heuschnupfen oder Allergie verursacht)
  • Fieber (ab 38,5 °C bei Kleinkindern, ab 38 °C bei Hortkindern),
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen,
  • Störung des Geruchs- und Geschmackssinns
  • Durchfall oder
  • Erbrechen aufweisen, dürfen nicht mehr die Kindertageseinrichtung betreten. In diesen Fällen soll eine Abklärung beim Haus- oder Kinderarzt bzw. -ärztin mittels eines PCR-Tests (oder alternativer Schnell-Test) erfolgen. Der Arzt oder die Ärztin sollte dann dieses Formular ausstellen.

Eine Übersicht weiterer Schritte bei einer Erkrankung Ihres Kindes entnehmen Sie der Handlungsempfehlung bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE). Bitte bringen Sie  am 1. Tag der Betreuung die neue Gesundheitserklärung mit. Haben Sie das diese nicht dabei, können wir Ihr Kind nicht aufnehmen. Auf der Internetseite der Landesregierung M-V finden Sie dazu weitere Informationen

Die bekannten Hygienemaßnahmen bleiben bestehen:

  • Die Gruppen haben feste Erzieher*innen und im Tagesverlauf weitestgehend keinen Kontakt zu einander.
  • Die Mahlzeiten sowie Aufenthalte im Freien werden ebenfalls möglichst in dem engen Gruppenverbund umgesetzt.
  • Die Bring- und Holsituation ist so kurz wie möglich zu halten.
  • Grundsätzlich ist eine Übergabe im Außenbereich erforderlich, um das Infektionsrisiko zu minimieren:
    • Die Krippenkinder werden an der Terrassentür links neben dem Haupteingang der Kita abgegeben.
    • Die Kindergartenkinder gehen bitte über den Weg rechts am Gebäude entlang, durch das Tor, an Frau Borchers Büro vorbei, über die Außentreppen und werden dann direkt an den Terrassentüren der Gruppen übergeben.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss mit Betreten des Kita-Geländes ordnungsgemäß getragen werden (Mund und Nase müssen bedeckt sein).
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
  • Täglich muss uns schriftlich dokumentiert werden, dass Ihr Kind keine Corona-Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber aufweist.
  • Kinder, die die oben genannten Symptome aufweisen, müssen zu Hause bleiben und können nicht betreut werden. Gleiches gilt, wenn ein Mitglied des Haushalts erkrankt ist. Halten Sie in dem Fall bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wichtige Formulare:

Astrid-Lindgren-Schule

Ab Montag, 19.04.2021, ist der Besuch von Schulen für alle Schüler*innen grundsätzlich untersagt. Für unsere Schüler*innen wird unabhängig vom Alter und der Beschäftigungssituation der Erziehungsberechtigten immer eine schulische Betreuung angeboten.

Im Rahmen dieser Betreuung ist jedoch entsprechend des Hygieneplanes für SARS-CoV-2 für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern vom 09.04.2021 sowie der Vierten Verordnung zur Änderung der 2. Schul-Corona-Verordnung vom 16.04.2021 Personen mit einer mit COVID-19 zu vereinbarenden Symptomatik das Betreten der Schule untersagt.

Häufige Symptome sind:

  • Fieber
  • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Husten
  • Schnupfen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Durchfall

Beim Auftreten dieser Symptome ist eine Abklärung durch den Kinder- oder Hausarzt mit einem PCR-Test notwendig.

Alle Schüler*innen, die in der Häuslichkeit lernen, erhalten wöchentlich individuelle Lernaufgaben. Zur Abstimmung erfolgt ein regelmäßiger telefonischer Kontakt mit der*dem Klassenlehrer*in.

Werkstätten

  • Unsere Werkstätten für Menschen mit Behinderung bleiben weiterhin geöffnet.
  • Bei den Mitarbeiter*innen und Fachkräfte werden 3 mal in der Woche Corona-Schnell-Tests durchgeführt.
  • In den Handlungsempfehlungen für Angebote der Eingliederungshilfe können Sie die Schutzmaßnahmen für die Tagesgruppen sowie die WfbM unter Punkt 5.2 nachlesen. (Stand: 10.03.2021)

Weiterhin gilt:

  • Es wird verstärkt auf Symptome oder Krankheitsanzeichen bei Mitarbeiter*innen, Teilnehmer*innen und deren Angehörigen geachtet.
  • Bei ersten Krankheitsanzeichen oder Erkältungssymptomen sollte vorsorglich zu Hause oder in den Wohneinrichtungen geblieben werden.
  • Häufigste Symptome: Fieber, trockener Husten, Müdigkeit, Schnupfen
  • Seltenere Symptome: Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag
  • Schwere Symptome: Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit, Schmerzen oder Druckgefühl im Brustbereich, Verlust der Sprach- oder Bewegungsfähigkeit
  • Die AHA-L Regeln werden umgesetzt: Abstände einhalten, Hygieneregeln umsetzen, Alltagsmaske tragen, regelmäßig lüften.
  • Es besteht weiterhin ein Betretungsverbot an allen Werkstattstandorten für betriebsfremde Personen - u. a. Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer.

Liane Koebcke

Sozialer Dienst ZW Lukaswiese

Lukaswiese 1 | 23970 Wismar
Fon: 03841 2259-31
Fax: 03841 2259-1031
E-Mail: l.koebcke@wismarer-werkstaetten-gmbh.de

Doris Kloth

Sozialer Dienst ZW Metkenberg & AB Lear

Metkenberg 3 | 23970 Wismar
Fon: 03841 2259-412
Fax: 03841 2259-10412
E-Mail: d.kloth@wismarer-werkstaetten-gmbh.de

Vera Instinsky

Sozialer Dienst

Wendorfer Weg 24 | 23966 Wismar
Fon: 03841 3741-112
Fax: 03841 3741-122
E-Mail: v.instinsky@wismarer-werkstaetten-gmbh.de

Juliane Falkenhagen

Sozialer Dienst ZW Factory

Am Seeufer 3 | 23970 Wismar
Fon: 03841 22405-12
Fax: 03841 22405-22
E-Mail: j.falkenhagen@wismarer-werkstaetten-gmbh.de

Anne Klafack

Sozialer Dienst ZW Bützow

Nebelring 3 | 18246 Bützow
Fon: 038461 418-14
Fax: 038461 418-16
E-Mail: a.klafack@wismarer-werkstaetten-gmbh.de

Besondere Wohnformen

  • In allen Wohnhäusern gelten weitreichende Einschränkungen der Betretungs- und Besuchsmöglichkeiten.
  • Die Bewohner*innen der besonderen Wohnformen nehmen ab dem 01.03.2021 ihre Tätigkeit in der Werkstatt wieder auf.
  • Wir sind weiterhin verpflichtet, die Daten aller Personen zu dokumentieren, die die Häuser betreten.
  • In den Handlungsempfehlungen für Angebote der Eingliederungshilfe können Sie die Schutzmaßnahmen für die besonderen Wohnformen unter Punkt 5.1 nachlesen. (Stand: 10.03.2021)

Ambulant unterstütztes Wohnen (AUW)

  • Die ambulante Betreuung in den Häuslichkeiten wird durch das Team des Ambulant unterstützten Wohnens weiterhin sichergestellt.
  • Die Besuche erfolgen in enger Absprache mit den Nutzern.
  • Eine Rufbereitschaft ist eingerichtet.
  • In den Handlungsempfehlungen für Angebote der Eingliederungshilfe können Sie die Schutzmaßnahmen für das Ambulant unterstützte Wohnen unter Punkt 5.5 nachlesen. (Stand: 10.03.2021)

Familienunterstützender Dienst (FUD)

  • Bis auf Weiteres finden keine Gruppenangebote statt. Alle geplanten Veranstaltungen sind abgesagt.
  • Eine individuelle Betreuung (Einzelbetreuung) ist unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln möglich.
  • In den Handlungsempfehlungen für Angebote der Eingliederungshilfe können Sie die Schutzmaßnahmen für den Familienunterstützenden Dienst unter Punkt 5.5 nachlesen. (Stand: 10.03.2021)

Gemeinsam können wir zur Gesundheit aller beitragen. Gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit Ihrer Gesundheit oder der Ihrer Angehörigen um.

Zahlreiche Informationen Hinweise und Erläuterungen zur Corona-Pandemie finden Sie auch in Leichter Sprache auf der Internetseite der Bundesvereinigung der Lebenshilfe

Paritäter MV: Umgang mit dem Corona-Virus für soziale Einrichtungen und Träger
Leichte Sprache: Lockdown bis zum 07.03.2021 verlängert (Stand: 10.02.2021)
Informationen Gebrauch von Alltagsmasken
Kindgerechte Erklärungsversuche zur Corona-Pandemie